Praktische Sägen für unterwegs

Wer unterwegs ist, braucht nicht nur die passende Kleidung - gerade bei längeren Touren ist eine Säge unterwegs ein guter Begleiter. Nicht erst bei einem Survival-Ausflug ist die Säge ein unverlässliches Werkzeug. Eine klassische Handsäge ist für unterwegs einfach zu lang. Im Folgenden zeigen wir Ihnen, welche Säge Sie für welche Aktivität mitnehmen sollten.

Klappsägen im Taschenformat
 

Welche Säge nehme ich zum Wandern mit?

Grundsätzlich gilt beim Wandern die Prämisse, dass Sie weder im Staatsforst noch im Privatwald einfach Hand an die Flora oder Faune legen sollten. Aus einem abgebrochenen Ast einen Wanderstab zu schnitzen, oder aber mit den Kindern etwas zu bauen, ohne frisches Holz dafür abzureißen, stellt jedoch kein Problem dar. Eine große Klappsäge oder gar eine Handsäge wären zu diesem Zweck deutlich überdimensioniert. Für die Wanderung empfiehlt sich ein Multi-Funktions-Taschenmesser mit kurzem Sägeblatt, etwa ein Victorinox Klappmesser, Huntsman Wood oder ein SWIZA Taschenmesser Tick Tool. Praktisch: So haben immer auch Messer, Korkenzieher oder gar den Dosenöffner mit dabei.

Welche Säge nehme ich zum Wandern mit?

Für die Wanderung mit Kind & Kegel reicht das klassische Klappmesser mit Zusatz-Funktionen - hier die Säge.

 

Für einen eintägigen Ausflug sollten Sie damit bestens ausgestattet sein und müssen nicht einmal ihren Rucksack strapazieren. Auch aus dem Jagd-Umfeld gibt es Maserin Jagd-Klappmesser mit kleiner Säge.

 

Welche Säge brauche ich beim Trekking?

Wenn Sie sich weiter in die Natur begeben und mehrtägige Trekking-Touren planen, so wird es nicht mehr nur noch um das Schnitzen eines kleinen Wanderstabs für den Nachwuchs gehen. Sie werden wahrscheinlich am Abend Holz für das Lagerfeuer, zum Kochen und gemütlichen Beisammensein sägen. Wenn das Wetter umschlägt, muss vielleicht ein kleiner Wetter-Unterstand errichtet werden. Das Multi-Funktions-Taschenmesser sollten Sie beim Trekking nicht aussortieren - jedoch sind die oben genannten Aufgaben nicht mit der kleinen Säge zu schaffen.

Welche Säge brauche ich beim Trekking?

Klassische Klapp-Sägen-Verwendung im Outdoor-Bereich: Die Trekking-Tour

 

Hierfür eignen sich nun Klappsägen hervorragend. Als Blattlänge empfehlen wir 13 bis 21 Zentimeter - damit bleiben die Sägen noch handlich genug, sind jedoch auch für das ergonomische Arbeiten geeignet. Es gilt die Faustregel: Das Sägeblatt sollte mindestens die doppelte Länge des Holzdurchmessers haben - ansonsten benötigen Sie einfach zu lange für das Sägen. Die Silky Gomboy Klappsäge oder aber auch unsere DICTUM Klappsäge Deluxe wären die passenden Begleiter für eine Trekking-Tour. Diese wiegen zwischen 372g und 202g und sind mit ihrem geringen Gewicht noch kompakte Vertreter der Klappsägen.

 

Welche Säge brauche ich beim Survival-Training?

Der Anspruch an eine Säge beim Überlebenstraining ist vor allem ein geringes Gewicht. Gleichzeitig soll mit der Säge in der Ausrüstung zur Not auch ein stärkerer Stamm gelegt werden können. Klassischen Klappsägen haben ein zu hohes Gewicht hierfür. Mit einem Gewicht von gerade 132g bei der ausgerollt 150 cm langen Hand-Kettensäge sind diese Werkzeuge die perfekten Begleiter für das Überlebenstraining fernab jeglicher Zivilisation.

Welche Säge brauche ich beim Survival-Training?

Die Hand-Kettensäge ist das kräftigste Leichtgewicht.

 

Welche Säge brauche ich beim Camping?

Geruhsamer geht es beim Camping zu. Hier spielt die Länge einer Klappsäge beim Transport traditionell keine so große Rolle - und auch das Gewicht ist unerheblich, wenn Sie beispielsweise mit dem Camper ausgerückt sind. Hier empfiehlt es sich auf eine längere Klappsäge zurückzugreifen, da sie am Abend erfahrungsgemäß länger am Lagerfeuer sitzen und daher auch dickere Äste klein-sägen möchten. Falls Sie darüber hinaus auch noch kreativ mit Holz arbeiten möchten, können Sie auch eine Klappsäge mit feineren oder austauschbaren Sägeblättern einpacken - unter anderem die Silky Gomboy Klappsäge 270.

Welche Säge brauche ich beim Camping?

Lange am Lagerfeuer sitzen - dafür benötigen Sie mehr Holz und eine längere Säge.

 

Gartensägen

Auch im Gartenbau gibt es Klappsägen. Während es an die Outdoor-Klappsäge vor allem Anforderungen an Gewicht und Größe gibt, spielen im Garten andere Anforderungen eine Rolle. So sind Sägen für den Überkopf-Baumschnitt mit einem geschwungenen Sägeblatt versehen. Beim Obstbaumschnitt hingegen sollen die Sägeschnitte glatt und sauber sein.

Beim Sägen von Feuerholz kommt es weder auf ein glattes Schnittbild an, noch hilft ein geschwungenes Sägeblatt. Sie brauchen einfach nur Holz.

Gartensägen

Over-Engineered für den Einsatz im Outdoor-Bereich - Klappsägen für den Gartenbau.

 

Tipps für Klappsägen

  • Gerade für den Outdoor-Einsatz sind bunte Sägegriffe sehr praktisch: Sie lassen sich in dunklen Wäldern oder im hohen Gras viel leichter finden!
  • Damit Ihnen die Säge gar nicht erst herunterfällt: Sichern Sie Ihre Säge mit einer Handschlaufe!
  • Wenn der Rucksack schon überfüllt ist, helfen Holster, die am Gürtel befestigt werden.
  • Ganz wichtig: Klappen Sie Ihre Säge sofort zusammen, wenn Sie sie nicht benutzen. Damit schützen Sie nicht nur das Sägeblatt - Sie schützen sich vor Verletzungen!
  • Unterwegs reicht es, wenn Sie Ihre Säge im Gras von dem gröbsten Schmutz befreien. Daheim sollten Sie Ihre Outdoor-Säge dann mit Harzlöser reinigen und anschließend einölen.

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